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Paintball Ausrüstung

Schutzmaske


Die Bewegungsenergie von Paintballs ist ausreichend, um den Spielern gefährliche Verletzungen im Gesicht zuzufügen. Daher ist das Tragen einer Schutzmaske auf dem Spielfeld erforderlich. Das verwendete Sicherheitsglas (meistens Polycarbonate) des Sichtfensters ist so beschaffen, dass es der Bewegungsenergie der Paintkugeln widersteht. jt_spectra_flex8_rd

Weitere Schutzausrüstung

Da es beim Paintball-Sport ohne entsprechende Schutzausrüstung zu empfindlichen Verletzungen kommen kann, werden neben der oben beschriebenen Schutzmaske häufig weitere Ausrüstungsteile getragen. Neoprenbinden oder einfache Schals finden Anwendung als Hals- bzw. Kehlkopfschutz.

Neben einem Suspensorium werden oft Knie- und Ellenbogenprotektoren getragen, die besonders bei SupAir-Spielern auf hartem Hallenboden bevorzugt eingesetzt werden, um Hechtsprünge (genannt „Superman“) über Deckungen hinweg abzudämpfen.

Auch Handschuhe werden von vielen Spielern getragen, da die Hände, vor allem aber die Finger sehr empfindlich sind.

Von vielen Spielfeldbetreibern wird verlangt, außerhalb des eigentlichen Spielfeldes ein Barrel Plug (deutsch: Laufstopfen) oder ein Laufkondom über den Lauf zu stülpen. Dieses Laufkondom hat den Zweck ein unbeabsichtigtes Auslösen eines Schusses abzufangen. So platzt die Paintball-Kugel in dem Laufkondom. Barrel Plugs werden immer häufiger nicht mehr akzeptiert, da diese sich nach einem oder zwei Schüssen lösen können. Die Laufkondome werden daher bevorzugt. Mit diesem ist auch leichter für andere Spieler, Zuschauer oder Platzpersonal zu erkennen, ob ein Markierer gesichert ist oder nicht.

Markierer

Hier unterscheidet man zwei Klassen:

  1. Pump-action-Markierer, bei denen für jeden Schuss der Markierer repetiert werden muss.
  2. Semiautomaten, die bei jedem Abdrücken einen Schuss auslösen und automatisch den nächsten Paintball nachladen. Innerhalb der Semiautomaten-Klasse werden Markierer, die einen elektronischen Abzug besitzen, als e-Pneumaten bezeichnet. Diese Bezeichnung ist manchmal irreführend, weil traditionellerweise nur Markierer als ePneumaten bezeichnet werden, bei denen der gesamte Schussablauf elektronisch gesteuert wird. Günstigere Markierer, bei denen der mechanische Abzug durch eine elektromagnetische Vorrichtung ersetzt wurde, werden oft ebenfalls als ePneumaten bezeichnet.
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Einstiegsmarkierer Mittelklasse Segment Profi Markierer

Die Schussrate der Markierer kann theoretisch bis zu ca. 30–35 Bälle pro Sekunde betragen, wird aber durch technische Vorrichtungen beschränkt. Der hauptsächlich begrenzende Faktor bei der Schussrate besteht darin, dass nicht schnell genug Paintballs in den Schusskanal eingeführt werden können. Ursache dafür ist die mangelnde Festigkeit der Farbbälle. Diese zerplatzen sehr leicht wenn sie gedrückt werden (sie sind nur etwas fester als rohe Eier) und verkleben dann den Schusskanal, was zur Ladehemmung führt.

Das Markieren erfolgt mittels einer Farbkugel („Paintball“) mit dem Kaliber .68 (d. h. Durchmesser 17,3 mm). Sie besteht aus einer Gelatinehülle, die mit Lebensmittelfarbe gefüllt ist. Trifft der Ball auf ein Hindernis, so platzt er meistens auf und hinterlässt einen farbigen Fleck. Rote Farbe ist in der deutschen Paintballszene verpönt, wenn auch nicht verboten. Nahezu alle deutschen Dachorganisationen von Wettbewerbsveranstaltungen untersagen allerdings die Benutzung roter Farbe. Hauptgrund ist die Verwechslungsgefahr mit Blut unter dem sicherheitstechnischen Aspekt der unzweifelhaften Feststellung einer vorliegenden Verletzung. Weiterer Grund ist selbstverständlich auch die martialische Erscheinung von „Kunstblut“, die dem angestrebten Image als gemeinschaftsfördernden Freizeitsport entgegensteht (siehe auch No-Camo-Aktion).

Paintball-Markierer fallen in Deutschland unter das Waffengesetz. Sie dürfen ab dem 18. Lebensjahr, wie Luftgewehre oder Schreckschusswaffen, frei erworben werden.
In der Schweiz gelten Paintballmarkierer als Spielzeug. Unter 16 Jahren ist jedoch eine Erlaubnis der Eltern nötig um ein Markierer zu erwerben.

Hopper

Als „Hopper“ oder auch Loader wird der Munitionsbehälter bezeichnet, der sich meistens oberhalb des Markierers befindet.

Es existieren

  • Schüttelhopper, die die Kugelzufuhr rein durch die Erdanziehungskraft gewährleisten bzw. durch Schütteln die Paintballs zum Nachrollen bringen und
  • elektronische Hopper, die durch einen internen, elektrisch angetriebenen Quirl die Paintballs in Bewegung halten und ein Verstopfen verhindern.
  • Eine Sonderversion der Hopper sind die so genannten „Forcefeeder“, bei denen die Munitionszufuhr nicht über die Schwerkraft erfolgt, sondern die Paintballs mit Kraft („Force“) in den Markierer gedrückt werden, um so sehr hohe Schusskadenzen zu erreichen. So werden 22 und mehr Balls per Second (Bälle pro Sekunde, Bps) möglich. Diese Variante ist meistens elektrisch, es gibt aber auch mechanische Varianten, bei denen eine Feder (wie bei einer Uhr) aufgezogen werden muss (Q-Loader).

equipment
Dies ist eine Grundausrüstung


Quelle Text: wikipedia